[Rezension] Letztendlich sind wir dem Universum egal von David Levithan

Letztendlich sind wir dem Universum egalHardcover 3Stern
Autor: David Levithan
Verlag: Fischer
Seiten: 400 Seiten
ISBN: 978-3-8414-2219-4
Preis: € 16,99

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Die Geschichte einer ungewöhnlichen ersten großen Liebe – und ein phantastischer Roman, wie er realistischer nicht sein könnte

Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf, in einem anderen Leben. Nie weiß er vorher, wer er heute ist. A hat sich an dieses Leben gewöhnt und er hat Regeln aufgestellt: Lass dich niemals zu sehr darauf ein. Falle nicht auf. Hinterlasse keine Spuren.

Doch dann verliebt A sich unsterblich in Rhiannon. Mit ihr will er sein Leben verbringen, für sie ist er bereit, alles zu riskieren – aber kann sie jemanden lieben, dessen Schicksal es ist, jeden Tag ein anderer zu sein?

Wie wäre das, nur man selbst zu sein, ohne einem bestimmten Geschlecht oder einer bestimmten Familie anzugehören, ohne sich an irgendetwas orientieren zu können? Und wäre es möglich, sich in einen Menschen zu verlieben, der jeden Tag ein anderer ist? Könnte man tatsächlich jemanden lieben, der körperlich so gestaltlos, in seinem Innersten aber zugleich so beständig ist?

Meine Meinung: Anfangs war ich skeptisch ob mir ein so „tiefgründiges“ Buch gefallen würde, dann habe ich auf YouTube eine Rezension dazu gesehen und musste es einfach kaufen…obwohl ich immer noch skeptisch war. Ich habe es dann auch direkt angefangen, allerdings haben mir die ersten Seiten nicht so gut gefallen, ich habe mich irgendwie durch den Schreibstil (sehr kurze, schnelle Sätze hintereinander) etwas gehetzt gefühlt, so das ich es abgebrochen habe. Zwei Tage später habe ich es erneut zur Hand genommen und mich einige Seiten weiter gequält und das hat sich definitiv gelohnt. Plötzlich war ich drin und von diesem Moment an konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen bis ich auf der letzten Seite angekommen war. Ich wollte eigentlich nur so um die 50 Seiten lesen aber ich konnte einfach nicht aufhören :) Das hatte ich schon lange nicht mehr bei einem Buch, dass ich es nicht weg legen konnte, bevor es fertig war. Ich bin trotz der doch sehr tiefgründigen Geschichte völlig begeistert von diesem Buch und kann es nur jedem empfehlen. Es ist zwar tiefgründig aber doch so geschrieben, das man nicht ewig darüber nachdenken muss, sondern man es direkt greifen und verstehen kann. Es geht im Grunde genommen darum das wir letztendlich alle gleich sind, egal ob männlich, weiblich, weiß, farbig, hetero, homosexuell oder sonstiges aber trotzdem sind wir auch alle individuell, den nicht das was wir sind, sondern das was wir tun und aus unserem Leben machen, ist das wer wir sind. Wir sollten nicht auf das Äussere sondern nach innen schauen und die Menschen so nehmen wie sie sind. Das hat David Levithan mit seiner Geschichte um A für mich sehr toll zum Ausdruck gebracht und dafür hat das Buch 5 von 5 Sternen verdient oder vielleicht sogar noch mehr…aber mehr gibt es nicht ;)

 

 

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Veröffentlicht am 8. Juni 2014 in Bücher, Rezensionen, schriftliche Rezensionen und mit , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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