Rezension: Young World – Die Clans von New York von Chris Weitz

Young-World

Hardcover 3Stern
Autor: Chris Weitz
Seiten: 544 Seiten
ISBN: 978-3-570-16320-7
Preis: 18,99 €

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Chris Weitz: Geboren 1969 in New York, hat Englische Literatur studiert, landete dann aber in der Filmbranche. Er ist der Oscar®-nominierte Drehbuchautor und Regisseur von ›About a Boy‹, ›Twilight‹, ›Cinderella‹ und anderen Kino-Hits der letzten Jahre. ›Young World – Die Clans von New York‹ ist sein Romandebüt.

Inhalt: Es gab ein Leben davor. Dann kam die Seuche. Übrig blieben nur die Teenager. Jetzt, ein Jahr danach, werden die Vorräte knapp und die Überlebenden organisieren sich in Clans. Jefferson, Führer wider Willen des Washington-Square-Clans, und Donna, in die er heimlich verliebt ist, haben sich ein halbwegs geordnetes Leben in all dem Chaos aufgebaut. Doch als Brainbox, das Genie ihres Clans, eine Spur entdeckt, die zur Heilung der Krankheit führen könnte, machen sich fünf von ihnen auf in die gefährliche Welt jenseits ihres Rückzugsortes – Schießereien mit feindlichen Gangs, Flucht vor Sekten und Milizen, Überleben in den Gefahren der U-Bahn-Schächte inklusive. Denn trotz aller Aussichtslosigkeit glaubt Jeff an die Rettung der Menschheit.

Meinung: Schon mal vorab kann ich sagen das mir das Buch nicht so richtig gefallen hat, ich fand es von Anfang an irgendwie anstrengend und es konnte mich wenig mitreissen. Das Buch ist aus zwei verschiedenen Perspektiven geschrieben welche immer abwechselnd sind. Es handelt sich dabei um die Sicht von Jefferson und von Donna, wer jeweils erzählt ist einerseits in der Kapitelüberschrift zu sehen und außerdem durch die verschiedenen Schriftarten. Ich persönlich fand das super nervig, erstens bin ich jemand der Kapitelüberschriften nicht bewusst liest (keine Ahnung ob ich die einzige bin???) und zum anderen fand ich es schwierig wenn ich im Lesen bin dann auch noch wahrzunehmen welche Schrift gerade ist. Wenn ich in der Geschichte bin dann achte ich auf so etwas nicht und wenn ich aber dazu gezwungen werde weil ich sonst nicht kapiere was gerade los ist, dann reißt mich das jedes Mal wieder raus und das nervt mich und versaut mir das Buch. Ich fand es auch völlig unwichtig die Perspektive zu wechseln, es hätte meiner Meinung nach die Sicht von einem Protagonisten gereicht. So jetzt hab ich mich ewig über den Schreibstil ausgelassen, also kommen wir mal zum Punkt. Ich fand die Idee des Ganzen eigentlich sehr gut, wobei ich glaube es gab vor Ewigkeiten mal einen Film oder so der ähnlich aufgebaut war. Ich habe es zwischendurch immer mal geschafft in die Geschichte abzutauchen aber leider nie sehr lange und das Ende dieses ersten Teils einer Trilogie fand ich etwas kurz schnell abgehackt… ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll. Das ganze Buch arbeitet auf eine Situation hin und wenn diese dann eintritt, ist es schwups auch schon vorbei. Das hätte ich mir etwas ausführlicher gewünscht. Ob ich den 2. Teil lesen werde, weiß ich nicht aber vielleicht gebe ich dem Ganzen ja doch noch eine Chance.

Fazit: Tolle Idee aber die Umsetzung hat mich ständig aus der Story gerissen.

 

3Stern

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Veröffentlicht am 16. November 2015 in Bücher, Rezensionen, schriftliche Rezensionen und mit , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

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